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SONIC MIRROR Sonic Mirror nimmt den Zuschauer mit auf eine ganz persönliche Reise durch Billy Cobhams Welt der Musik. Von einem Auftritt mit der finnischen „Espoo Big Band“ und dem Trompeter Randy Brecker geht es zunächst zu Cobhams familiären Wurzeln nach New York. Er trifft dort seine Eltern, bevor er in eine brasilianische Favela nach Bahia aufbricht, um dort bei den kids einer samba-reggae Truppe seine afrikanischen Ursprünge wiederzufinden. Der Trip erreicht seinen Höhepunkt, wenn Billy Cobham in seiner Wahlheimat Schweiz mit Autisten musiziert und dabei eine tiefgreifende, stark berührende Kommunikation entsteht, die der menschlichen Sprache weit überlegen ist. Cobhams Reise führt über die Musik geradewegs zu den Wurzeln persönlicher und kultureller Identität. "SONIC MIRROR": Das ist für Cobham der untrennbare Zusammenhang von Musik und Tanz, von Musik und Bewusstsein, von Rhythmus und Leben. In SONIC MIRROR spricht der zutiefst menschenfreundliche Musiker über, mit und durch Musik, doch die Hauptrolle spielt die Musik selbst. Sie ist es, die Zusammenhalt schafft; sie gibt den Menschen Kraft und Perspektive; sie verleiht dem Anspruch auf soziale Gerechtigkeit und Bildung einen Ausdruck und dient in einem emotionalen Finale autistischen Menschen als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel. SONIC MIRROR ist ein mitreissendes und hoch aktuelles Plädoyer für sinnliche, kulturelle Bildung und für den aktiven Umgang mit Musik überhaupt. Die Musik spiegelt die Menschlichkeit unterschiedlicher Kulturen wider und erweitert die Sinne für die Macht der Klänge.
BILLY COBHAM (Schlagzeuger, Perkussionist, Komponist, Lehrer, Produzent) William C. Jr. ´Billy´ Cobham wurde am 16. Mai 1944 in Panama geboren und zog 1947 zusammen mit seinen Eltern nach New York City. Sein Bühnendebut gab er im Alter von 8 Jahren an der Seite seines Vaters, einem renommierten Pianisten. Billy besuchte die angesehene New Yorker High School of Music and Art, wo er Musiktheorie und Schlagzeugtechnik erlernte und Seminare bei Thelonious Monk und Stan Getz belegte. Er zählt zu den berühmtesten und einflussreichsten Schlagzeugern der Gegenwart. Er hat mit Jazzlegenden wie Miles Davis (´Bitches Brew´, ´Birds Of Fire´) und Horace Silver zusammengearbeitet und mit dem Mahavishnu Orchestra und seinen eigenen Bands eine zentrale Rolle in der Jazz-Rock Fusion der 1970er Jahre gespielt. Wenig bekannt ist, dass er – zusammen mit Max Roach und Tony Wiliams - zu den ersten Perkussionisten gehörte, die den 1968 von dem Mailänder Schlagzeughersteller Meazzi entwickelten elektronischen Drum Controller einsetzten. 1973 veröffentlicht er sein erstes Album ´Spectrum´, das, vom Billboard Magazine seinerzeit als beste Jazz-Platte ausgezeichnet, inzwischen Jazz-Rock-Geschichte geschrieben hat. Im selben Jahr landet er zusammen mit Eumir Deodato und Stanley Clarke mit dem Titel ´Also sprach Zarathustra´ in den USA und in England einen Top 10-Erfolg. Weitere Zusammenarbeit u.a. mit Esther Phillips, James Brown, Grover Washington, Quincy Jones, Larry Coryell, Stanley Turrentine, Gil Evans, Kenny Burrell, George Duke, Sonny Rollins, Ron Carter, McCoy Tyner, Jean-Paul Bourelly, u.v.a. Cobhams einzigartiger und kraftvoller Stil zwischen Jazz, Rock und Funk hat Generationen von Musikern aus allen Genres inspiriert. Er bringt bisher unbekannte Spielweisen in die Rock-Musik ein, die bis heute diese Musikrichtung nachhaltig beeinflussen. So verwendet er lateinamerikanische Techniken, die er auf das ´American Drumset´ übersetzt und gilt als einer der energetischsten Live-Drummer im Jazz/Rockjazz. Seine erstaunliche Spieltechnik und sein subtiles Gefühl für den Groove machten ihn zum gefragten Studiomusiker. In Sessions und in eigenen Projekten spielt er häufig zusammen mit Jan Hammer und George Duke (Keyboards), John Abercrombie und John Scofield (Gitarre) sowie Randy und Michael Brecker (Trompete und Tenorsaxophon). Seit 1981 ist er als freiberuflicher Musiker und Komponist tätig. Er lebt in der Schweiz und den USA und unternimmt Tourneen rund um den Globus. In den 1990er Jahren spielte er häufiger mit jungen Musikerinnen und Musikern zusammen und überschritt auch die Genregrenzen, zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit The Grateful Dead oder Peter Gabriel, mit dem zusammen er 1988 u.a. den Soundtrack zu Martin Scorseses Film THE LAST TEMPTATION OF CHRIST einspielte. Seit 1992/93 spielt und lehrt er im Auftrag der UNICEF in Brasilien, wo er ein Musikprojekt für Straßenkinder unterstützt. Seine Diskografie umfasst Hunderte von Einspielungen, darunter viele mit eigenen Gruppen. Er ist weltweit ein gefragter Dozent und Workshopleiter, gründete vor vielen Jahren sein eigenes Unternehmen (Creative Multi-Media Concepts), veröffentlichte ein Buch (Conundrum, erschienen bei Warner Publishing) und produzierte den Film BILLY COBHAM LIVE AT 60 (Regie: Roger Simonsz), featuring Marcus Ubeda (keyboards), Per Gade (g), Wilbert Gill (perc) und Stefan Rademacher (b). Billy Cobhams enge Zusammenarbeit mit dem finnischen Regisseur Mika Kaurismäki begann vor vier Jahren; seither hat Mika fünf Musikfilme gedreht, die Billy Cobham als Protagonisten im Kontext unterschiedlicher musikalischer und sozialer Situationen zeigen. Die Musik Billy Cobhams ist Mika Kaurismäki allerdings bereits seit vielen Jahren vertraut. In seiner Schulzeit spielte er selbst Schlagzeug und lernte in dieser Zeit Cobhams Musik kennen.
MALÊ DEBALÊ MUSIK ALS SPIEGEL DER GESELLSCHAFT Im Schmelztiegel der brasilianischen Millionenstadt Salvador-Bahia arbeitet Billy Cobham mit einer kleinen afro-brasilianische Gemeinschaft. Sie hat 1979 ihre Kulturgruppe Malê Debalê gegründet. Musik und Tanz verbinden in dieser Gemeinschaft afrikanischen Traditionen mit dem allgemeinen brasilianischen Lebensstil. So schweißt Malê Debalê die Menschen zu einer Community zusammen. Perkussion, Musik und Tanz erlernt, probt und feiert Malê Debalê gemeinsam, um einmal im Jahr im legendären Straßenkarneval Salvadors stolz ihre Kultur vorzuführen. Malê Debalê ist mit über 4000 Mitgliedern, 1500 Tänzern und 150 Perkussionisten ohne Zweifel – wie die New York Times schrieb – „the worlds largest Afro ballet“. Sonic Mirror zeigt Einblicke in die Lebensrealität der afro-brasilianischen Volksgruppe . Menschen afrikanischer Herkunft haben es in Brasilien nicht leicht. Die meisten von ihnen gehören zu den Armen. In der Gesellschaft der ´Hellhäutigen´ sind sie auch heute noch Diskriminierungen ausgesetzt. Malê Debalê macht den Afro-Brasilianern ihre kulturelle Identität bewusst und versucht, ihnen Selbstbewusstsein und Hoffnung zurück zu geben. Malê Debalê ist auch ein Ringen um gesellschaftliche Anerkennung und eine Möglichkeit, der Armut zu entkommen. Der Karneval genießt in Brasilien ein sehr hohes gesellschaftliches Ansehen. Durch die Teilnahme am Straßenkarneval macht Malê Debalê Furore und vermittelt Begeisterung für die afro-brasilianische Kultur. Das Projekt Malê Debalê ist ein Schritt, die in Brasilien scheinbar unsichtbare ´Mauer der Apartheid´ zu überwinden. Besonders einfühlsam zeigt Sonic Mirror die Kinder von Malê Debalê. Sie treten mit einer eigenen Perkussion-Formation gemeinsam mit Billy Cobham auf und werden als Nachwuchs an den ´Blocco Afro´ im Karneval herangeführt. Malê Debalê ist auch eine pädagogische Idee. Für die Kinder dieser armen Menschen ist es eine Auszeichnung, bei Malê Debalê mitspielen zu dürfen. Sie müssen gute Schulleistungen vorweisen und dürfen nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Den Kindern eröffnet sich die Möglichkeit, über die Musik Ansehen und einen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Malê Debalê begeistert und beschwingt durch Rhythmen, Musik und Tanz. Sonic Mirror zeigt die kämpferischen Charaktere dieses Blocco Afro, die in harter Lebensrealität durch ihre Emotionalität und Lebensfreude bestechen.
OKUTA PERCUSSION und TUNJI BEINER MUSIK ALS SPIEGEL DES BEWUSSTSEINS Billy Cobham trifft die Perkussion-Gruppe Okuta Percussion und Percussionist Tunji Beiner live bei einer Performance nigerianischer Yoruba Musik und ihrer archaischen Riten. Der Zuschauer wird durch die Trance ähnlichen Rhythmen in die andere Kultur entführt. Den Höhepunkt dieser mitreißenden Performance bildet ein traditioneller und sehr intensiver nigerianischer Maskentanz - eine Art Ritual. Im nigerianischen Kulturkreis wird dieser Tanz mit einer Vielzahl von Masken von Tieren und Menschen speziell für kranke Mitmenschen aufgeführt. Bei dieser Yoruba Performance spielt die Perkussiongruppe Okuta unter der Leitung von Perkussionist Rabiu Ayandokun zusammen mit Tunji Beier und der Schlagzeuglegende Billy Cobham, dessen Familie ebenfalls von den Yorubas abstammt, für Autisten in der Schweiz. Die Idee einer multikulturellen Perkussion-Gruppe wurde 1986 von dem erst 16-jährigen Tunji Beier in Sydney geboren. Schon bald entstand eine experimentierfreudige Gruppe, die nicht nur klassische afrikanische, indische und indonesische Trommelmusik präsentiert, sondern auch eine Vielzahl von komplexen Überschneidungen und spannungsreichen Fusionen. Die Performance der Yorubas umfasst ein enormes Repertoire an Maskerade-Spielen und Folk-Opern, das heute auch seinen Niederschlag im dynamischen Video-Kino findet. Eine Yoruba Maskerade, ´Gelede´, aus der Region Ketu der heutigen Republik Benin, wurde von der UNESCO als ein Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Kulturerbes der Menschheit anerkannt. Zu den bekannten Darstellungen gehören auch Performances wie ´Egungun´, bei der die Vorfahren die Lebenden besuchen, ´Epa´, ein symbolischer Akt über kulturelle Werte und Fruchtbarkeit, und ´Eyo´, eine Prozession von maskierten Tänzern. Gemeinsam ist allen, dass Tanz, Perkussions-Musik und Geschichten untrennbar verbunden sind – ohne Musik keine Kommunikation. Tunji Beier, aufgewachsen in New Guinea, Nigeria und Deutschland, lebt heute in Australien. Seine Improvisationen und Kompositionen beruhen auf verschiedenen Traditionen, insbesondere aus Südindien, Nigeria, Spanien und Mazedonien. Bereits im Alter von 10 Jahren erhielt er in Nigeria seinen ersten Unterricht in Yoruba-Drumming. Mit 16 Jahren studierte er Perkussion bei T.A.S. Mani in Bangalore. Später war er für einige Jahre als künstlerischer Leiter des Festivals ´Grenzüberschreitungen´ im Rahmen des Bayreuther Musikfestivals tätig. Zurück in Australien gründete er in Perth das Center For Multi-Cultural Music und diverse Musikgruppen.
Idenditätssuche im Autismus: SONIC MIRROR Thomas van der Stad Bereichsleiter Autismus und Mehrfachbehinderung In der Heimstätte Bärau/ Langnau i. E. In den alten archaischen Kulturen vergangener Zeiten hatte Rhythmus und Klang rituellen Anteil am Leben des Menschen; Der Mensch konnte sich als Einheit eines kosmischen Ganzen betrachten. Die innere Welt des menschlichen Organismus war durchwoben mit sphärischen Klängen und Rhythmen. Der Mensch erlebte sich selbst im Einklang mit der Welt, durchwoben vom kosmischen Herzschlag. In den darauffolgenden Kulturen der menschlichen Entwicklung erlebte sich der Mensch immer stärker abgesondert von diesem kosmischen Ganzen und wurde zu sich selbst geführt. Im Film SONIC MIRROR wird dieser archaische Klangspiegel erlebbar; Musik wird hier als eine nonverbale Ausdrucksmöglichkeit verstanden, welche es ermöglicht über den Rhythmus und den Klang die unsichtbare innere Welt mit der äusseren Welt abzugleichen. Das Konzert mit Billy Cobham und Okuta Percussion war der Versuch des Jazzmusikers und einer afrikanischen Percussion group, einen musikalischen Dialog mit Menschen zu führen, die ihr seelisches Vermögen nicht entsprechend zum Ausdruck bringen können; Menschen des autistischen Spektrums. Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung und lässt sich aus dem griechischen < autos > ableiten, das soviel wie > selbst < bedeutet. Dieser Begriff hat sich zum Synonym gebildet für das nach Innen gewandt sein, der fehlenden Interaktion und Identifikation mit der jeweiligen Umwelt, bis hin zur Isolation und damit das auf sich Selbst geworfene Sein. Dass eine solche Isolation bis zum Identitätsverlust führen kann, wird durch biographische Erzählungen in der zeitgenössischen Literatur autistischer Menschen belegt. Der Einbruch in die Tiefen der Identitätslosigkeit seit der frühesten Kindheit verhindert den Aufbau von Selbstkompetenz, d.h. bestimmte Entwicklungsschritte werden nur bedingt durchlaufen oder entwickeln sich nicht kongruent zur Gesamtentwicklung. Der Dialog mit sich selbst, ist mehr auf innere Prozesse und spezifische Erfahrungen bezogen und damit für die Aussenwelt selten nachvollziehbar. Die fehlende Eigenwahrnehmung und damit der Verlust des sozialen Kontexts führt in der Folge zu übersteigerten Reaktionen, die sich dann in massiven selbst- und fremdaggressiven Verhaltensweisen zum Ausdruck bringen. Im Filmkontext selber wird ein Ausdrucksmittel erwähnt, die gestützte Kommunikation, welche dem autistischen Menschen eine erweiterte Ausdrucksmöglichkeit bietet und individuell sein Kommunikationsspektrum erweitern hilft. Gelingt es über verschiedene methodische Ansätze das individuelle Potential des Einzelnen zu aktivieren, so nehmen die aggressiven Verhaltensweisen deutlich ab. In der Folge eines solchen Ansatzes zeigt sich eine deutlich ausgeprägte Selbstkompetenz und damit aufbauend eine entsprechende Handlungskompetenz, die bis in den sozialen Kontext hinein wirkt. In der Musik gibt es die Möglichkeit aus sich heraus zu treten zu können, einem Resonanzbogen vergleichbar, zwischen dem was ich bin, was ich aushalten muss und dem was noch nicht anwesend ist, was kommt, das erst aufgebaut werden muss. Dieses Spannungsfeld auszubalancieren ist nicht einfach und braucht nonverbale Ausdrucksmittel die über die rein sprachliche Verständigung hinausgehen; die Musik lotet dabei den seelischen Gestaltungsraum aus und versucht durch rhythmisierende Elemente, klangliche Improvisationen und interaktives Singen den Menschen als Resonanzkörper zu stimulieren. Diesen Resonanzkörper zu bilden sehen wir als Mittelpunkt einer gemeinsamen Arbeit autistischer und nicht autistischer Menschen, um einander besser zu verstehen zu können!
ESPOO BIG BAND MUSIK ALS SPIEGEL EINES MUSIKERS Mit der international bekannten finnischen Espoo Big Band spielt Billy Cobham eigene Kompositionen. Als Komponist mit starken Wurzeln im Jazz und der Latin Music verarbeitet Cobham 40 Jahre musikalische Erfahrung und Kreativität mit pulsierenden Orchester-Arrangements. Ein klingendes Spiegelbild eines außergewöhnlichen Menschen und Musikers, der ein großes Kapitel der Musikgeschichte aktiv lebt und mitschreibt. „Ich mache die Musik meines Lebens für Euer Leben. Was ich ausdrücke und weitergebe ist das klangliche Spiegelbild meiner Persönlichkeit und meiner Erfahrungen. Das ist alles, was ich darstellen kann... Was eine Band so einzigartig macht, sind nicht die Einzelnen, sondern die Musik, die gemeinschaftlich entsteht... Wenn jeder Einzelne gut genug spielt, um als Band gut zu klingen, wird sich im Publikum niemand daran erinnern, wer die einzelnen Personen sind.“ (Billy Cobham) Für Billy Cobham ist die Big Band die wohl schwierigsten Plattform, um individuelle Ambitionen und die Ansprüche der Band als Ganzes zu vereinen. Ihr kommt in diesem Konzert eine eminente Rolle zu. Wie Billy Cobham dazu vermerkt, sind es vor allem vier Elemente, die eine Band zu einer guten Band werden lassen: Die Musikalität und damit einhergehend die richtige Auswahl der Musiker; die Kameradschaft und gegenseitige Achtung unter den Musikern auf und hinter der Bühne; die gemeinsame Kreativität und Phantasie, ohne die nichts geht; und schlussendlich die Zeit, die eine Band (wie den Wein) erst zur Reife bringt. Das Konzert beim Espoo Jazz Festival vereint diese Elemente mit hinreissenden Kompositionen wie ´Red Baron´, ´Conondrum´ und ´Stratus´ zu einem einzigartigen musikalischem Gemälde.
Hintergrund-Infos Die Espoo Big Band (EBB) ist eines der besten europäischen Jazz-Orchester. Es wurde von Martti Lappalainen gegründet, der 1986 zum Jazz-Musiker des Jahres gewählt wurde und den Georgie-Preis der Finnischen Jazz Föderation erhielt. Die EBB tritt regelmäßig auf internationalen Jazz Festivals auf, darunter in Detroit, Miami, New York, Montreux, Antibes, Budapest, Montpellier, Perugia, London und Paris. Zu den Jazz-Größen, die als Solisten mit der EBB auftraten, gehören Freddie Hubbard († 29.12. 2008, LA), Slide Hampton, Billy Cobham, Thad Jones († 20.8.1986, Kopenhagen), Bill Watrous, Ray Anderson, Diane Schuur, Art Farmer († 4.10.1999, New York) und Carla Bley, die New York Voices, Maria Schneider, Ray Charles († 10.6.2004, Beverly Hills), Kevin Mahogany und Trilok Gurtu. Die Anfänge der EBB gehen zurück auf die Tapiola Musikschule in Espoo, an der Martti Lappalainen 1968 die experimentelle Jazz-Ausbildung einführte. Die Vorgängerin der EBB, die Tapiola Big Band, wurde 1970 gegründet und machte sich dank internationaler Wettbewerbe bald einen Namen in Europa. Sie war bekannt für ihre jungen talentierten Spieler und ihre hervorragenden und anspruchsvollen Konzert-Programme. www.extendedworks.com
Janne Murto (Saxophon) Spielt auch zahlreiche andere Holzblasinstrumente. Studium und Abschluß an der Sibelius-Musikakademie und Diplom in klassischer Flöte. Studium in den USA und auf Kuba. Eigene Gruppe ´Läpimurto´; Zusammenarbeit mit UMO, Avanti!, John Adams, Trio Töykeät, Sound & Fury, u.a.
Martti Lappaleinen (Posaune) Musikstudium an der Sibeliusakademie. Gründer der EBB. Vielbeschäftigter freiberuflicher Musiker im Film- und Theaterbereich sowie als Studiomusiker. Zusammenarbeit mit Tapiola Sinfonietta, Avanti!, UMO, Salsamania, u.a.
Pekka Laukkanen (Posaune) Langjähriges Mitglied des EBB. Darüber hinaus Mitglied von UMO und Salsamania; Tourneen u.a. mit Natalie Cole und Manhattan Transfer. Vielbeschäftigter freiberuflicher Musiker im Film- und Theaterbereich sowie als Studiomusiker.
Valtteri Malmivirta (Posaune) Seit Anbeginn Mitglied des EBB. Studium an der Sibeliusakademie sowie am Royal College of Music in London. Seit 1991 Mitglied des Finnischen Nationalen Opernorchesters; Mitglied von Avanti! seit 1986.
Janne Laine (Posaune) Studium an der Sibeliusakademie; Abschluss 1992. Dauergast in der Bläser-Sektion des EBB. Spielt in der Sandviken Big Band und der Danish Radio Big Band (mit einer ganz und gar großartigen Performance bei der 21. Europäischen Filmpreisverleihung am 6.2.2008 in Kopenhagen. Ich war dabei, HS.).
Lars Lindgren (Trompete) Führender schwedischer Trompeter und Soloperformer. Dauergast in der Bläser-Sektion des EBB. Spielt in der Sandviken Big Band und der Danish Radio Big Band.
Pemo Ojala (Trompete) Seit 20 Jahren als Trompeter auf der freien Wildbahn. Hat sich - nach eigener Aussage - zum perfekten Prototypen des enttäuschten Musiker entwickelt und sieht „den kommenden 20 Jahren mit banger Erwartung entgegen“. Mitglied des berühmtesten finnischen Pop-Orchesters, ´The Leningrad Cowboys´.
Sami Pöyhönen (Trompete) Freiberuflicher TV- und Theatermusiker (´Mambo Kings´, ´West Side Story´) und Mitglied von Dance und Latin Bands, darunter der kubanischen Band ´Conjunto Chapottin´. Zusammenarbeit mit UMO (Manhattan Transfer Tour 1996), Avanti! und Tapiola Sinfonietta. Leiter einer eigenen 12-köpfigen Salsa-Gruppe ´Sami y su Conjunto´.
Mika Mylläri (Trompete) Musikstudium und 1996 Abschluss an der Sibeliusakademie (Bereich Jazz). Aufbaustudium in New York und Paris (1993-1996). Vom Finnischen Jazzmagazin ´Jazzrytmit´ wurde er zum ´Besten Jazztrompeter Finnlands in Folge´ gewählt. Langjähriges EBB-Mitglied. Zahlreiche Einspielungen mit seinem eigenen Quintett MMQ.
Lenni-Kalle Taipale (Piano) Ergielt die erste Goldene Schallplatte im Bereich Jazz in Finnland. Mitglied der EBB seit 1998. Seit 1999 mit seiner Band ständiger Gast in TV-Studios.
Eerik Siikasaari (Bass) Musikstudium und Abschluss 1987 an der Sibeliusakademie. Finnischer ´Jazzmusiker des Jahres´ (1995). Ausgezeichnet von der Finnischen Jazz Föderation als bester Jazzbassist der Jahre 1994, 1995, 1996. Gründungsmitglied der EBB. 20jährige Erfahrung als Theatermusiker und meistgebuchter Jazzbassist als Studiomusiker.
Rami Eskelinen (Schlagzeug) Von 1990-1993 Studium an der Manhatten School of Music. Zahlreiche internationale Preise. Weltweite Konzerte mit dem angesehenen finnischen Jazz ´Trio Töykeät´. Zusammenarbeit mit der Miles Evans Band, Gil Evans Orchestra, Lew Soloff Quartet, Big Bad Family, usw. 1995 wurde er von der Finnischen Jazz Föderation als ´Bester Schlagzeuger Finnlands´ ausgezeichnet.
Jarmo Saari (Gitarre) Der führende Jazzgitarrist seiner Generation in Finnland. Mit „einem Bein dem Jazz, mit dem anderen dem Rock“ verhaftet, hat sich dieser Ausnahmemusiker, Arrangeur, Komponist und Produzent in der Geschichte zahlreicher Ensembles eingeschrieben: XL, Zetaboo, Filmtet, Don Huonot, Avanti!, UMO – und EBB.
Jari-Pekka Karvonen (Perkussion) Freiberuflich tätig; auch als Studiomusiker. Zahlreiche Einspielungen und TV-Programme. Zusammenarbeit mit Paguito D´Rivera, Alex Acuna, Machito, Ignacio Berroa, Mario Bauza, Jose Feliciano, Arturo Sandoval, Omara Portuondo, u.a.
MIKA KAURISMÄKI (Filmemacher, Autor, Produzent) Geboren am 21. September 1955 in Orimattila, Finnland (Alias-Name: Michael Bambihill). Von 1977-1981 Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Seinen Abschlussfilm DER LÜGNER drehte er 1980 in Finnland. Sein jüngerer Bruder Aki, damals Student der Publizistik, übernahm darin die Hauptrolle und schrieb gemeinsam mit Mika das Drehbuch. Der sensationelle Erfolg des Films schuf nicht nur die Grundlage für ihre Karriere, sondern markiert zugleich den Beginn einer neuen Ära des finnischen und europäischen Kinos. Zusammen mit Bruder Aki und einigen Freunden gründete Mika in der Folge die Produktionsgesellschaft Villealfa Filmproductions. Der Name Villealfa ist eine Hommage an Jean-Luc Godard und dessen Film ALPHAVILLE; Ville Alfa hieß auch der (wiederum von Aki gespielte) Protagonist in Mikas Film DIE WERTLOSEN (1982). Villealfa Filmproductions war für einige Jahre die Wiege zahlreicher Low- und No-budget-Filme. Aki Kaurismäkis Karriere als Filmregisseur begann 1984 mit THE CRIME AND PUNISHMENT, den Mika produzierte. 1986 gründete Mika zusammen mit seinem Bruder das inzwischen legendäre dreitägige Midnight Sun Film Festival in Lappland, das in HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Sodankyl%C3%A4" \o "Sodankylä" Sodankylä, 120 km nördlich des HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Polarkreis" \o "Polarkreis" Polarkreises, statttfindet, wo während des Sommers die Sonne nie untergeht. (Die Filme werden rund um die Uhr gezeigt.) Ein Jahr später bereits zählte Villealfa Productions zur drittgrößten Produktionsfirma Finnlands. Zur Filmfamilie gehörten zahlreiche Kollegen und Freunde, darunter die Schauspieler Matti Pellonpää und Kari Väänänen sowie Kameramann Timo Salminen. Mika Kaurismäki drehte in diesen Jahren u.a. die Roadmovies DIE WERTLOSEN (1982) und ROSSO (1985) sowie die Action-Komödie HELSINKI NAPOLI – ALL NIGHT LONG (1987). 1987 etablierte Mika Kaurismäki die Verleihfirma Senso Films Oy und Andorra Cinema („ perhaps Helsinki´s coolest and funkiest cinema“), in unmittelbarer Nachbarschaft zur Corona-Bar („extremely hip“), die Mika zusammen mit seinem Bruder betreibt. („Several hip Finnish writers, cool actors, and rock stars hang out at Corona”.). Noch im selben Jahr gründete Mika seine eigene Filmproduktion, Marianna Films Oy. Die erste unabhängige Produktion war sein Film ZOMBIE UND DER GEISTERZUG (1991), die lakonische Charakterstudie einer Drogenexistenz am Ende des Weges, die ihm 1992 den finnischen Filmpreis für die beste Regie einbrachte. 1991 ging Mika nach Brasilien, ließ sich in Rio de Janeiro nieder und konzentrierte sich auf internationale Koproduktionen. 1994 drehte er in Brasilien den abendfüllenden Dokumentarfilm TIGRERO - A FILM THAT WAS NEVER MADE mit Sam Fuller und HYPERLINK "http://www.prisma-online.de/tv/person.html?pid=jim_jarmusch" Jim Jarmusch, der bei den Berliner Filmfestspielen im selben Jahr den Preis der Internationalen Filmkritik (FIPRESCI) gewann. 1995 drehte er in Philadelphia als internationale Koproduktion den No-budget Thriller DRAUSSEN LAUERT DER TOD (CONDITION RED) mit James Russo, Cynda Williams und Paul Calderon. Seine bisher größte Produktion war die Komödie LOS ANGELES WITHOUT A MAP (1998), mit David Tennant, July Delpy, Vincent Gallo, Johnny Depp, James Le Gros, Anouk Aimee, Joe Dallesandro, u.a. Während der Dreharbeiten heiratete Mika Kaurismäki seine langjährige Freundin und Mitarbeiterin Pia Takke in der Gangster-Kapelle von Las Vegas. Von 1999 bis 2001 betrieb er in Rio de Janeiro einen Musikclub, Mika´s Bar. In dieser Zeit bereitete er auch sein erstes musikalisches Roadmovie MORO NO BRASIL (2002) vor, das u.a. auch Konzertaufnahmen aus seinem Musikclub enthält. Mika ist darüber hinaus, zusammen mit seinem Bruder, Betreiber der beiden legendären Bars Moskova und Corona in Helsinki und eröffnete dort auch, zusammen mit Antti Piippo und Sergio Machado, das brasilianische Restaurant Bossa – natürlich mit Bar und einem Kellerklub für Live-Musik ( HYPERLINK "http://www.bossahelsinki.fi" www.bossahelsinki.fi). 2003 gründete Mika zusammen mit anderen die Produktionsgesellschaft Stamina Media GmbH in Deutschland, die seinen Film HONEY BABY produzierte, ein Roadmovie angesiedelt zwischen Deutschland und Russland, mit Henry Thomas, Irina Bjärklund und Helmut Berger in den Hauptrollen. HONEY BABY wurde 2004 von den 1.800 Mitgliedern der European Film Academy für den European Film Award nominiert. Mika Kaurismäki ist selbst seit vielen Jahren Mitglied der in Berlin beheimateten European Film Academy und war bis vor wenigen Jahren im Vorstand der EFA (Präsident: Wim Wenders) tätig. Ein weiterer abendfüllende Musikfilm folgte, BRASILEIRINHO, der 2005 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin uraufgeführt wurde. In dieser Zeit begegnete Mika auch erstmals persönlich dem Schlagzeuger und Komponisten Billy Cobham, dessen Musik er bereits als Teenager schätzte, als er, Mika, selbst noch Schlagzeug spielte. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Kölner Produzenten, Tonmann, Sound Designer und Cutter Uwe Dresch (Uwe Dresch Ltd.), der maßgeblich an den meisten Musikfilmen Mika Kaurismäkis beteiligt war, begann bereits 2001. Mit SONIC MIRROR (2008) schuf Mika Kaurismäkis seine erste gemeinsame Filmarbeit mit Billy Cobham.
Filmkritiken im WWW: www.critic.de/filme/detail/film/sonic-mirror-1888.html www.tip-berlin.de/kino-und-film/sonic-mirror-von-mika-kaurismaki-im-kino www.programmkino.de/cms/links.php kino-zeit.de/filme/sonic-mirror
SONIC MIRROR
SONIC MIRROR | MUSIC IS A WILD BEAST, filmed in Finland, Switzerland, the United States and Brazil, takes the audience on a personal trip through Billy Cobham’s world of music. A performance by the Finish Espoo big band and the trumpeter Randy Becker is followed by a trip to the roots of Cobham’s family in New York. There, he meets his parents – his father used to be a pianist -, before taking off to Favela in Brazil to recover his African roots with the help of the children of a samba-reggae-group. The climax of the trip is achieved when Billy Cobham makes music with autistic persons in his adopted country Switzerland. By doing this, a profound, touching communication is created which is superior to any human language. Cobham’s trip leads directly to the roots of personal and cultural identity by using music. SONIC MIRROR: For Cobham, it is the inseparable connection of music, dance and the consciousness of rhythm and life. In SONIC MIRROR the philanthropic musician talks about, with and by music, but the leading role has the music itself. Music creates cohesion; offers power and perspective to people, it embodies social justice and education and finally, it is a tool of expression and communication for autistic people. SONIC MIRROR is an intoxicating and highly topical pleading for sensual, cultural education and for the active handling with music in general. Music is the mirror for the humanity of different cultures and strengthens the senses for the power of sounds. The movie is a must-see for all music lovers.
By DENNIS HARVEY MILL VALLEY: Exhilarating docu "Sonic Mirror" follows virtuoso percussionist Billy Cobham as he both performs with professional ensembles and teaches specialized groups around the world. While performance segments are exciting, it's the scenes exploring how autistic adults at a Swiss clinic relate to music and rhythm that are the pic's most fascinating element. The subject may not sound like a grabber, but as impeccably assembled by Mika Kaurismaki, this rousing feature could catch on with arthouse auds theatrically, with strong prospects for longer-term artscaster and educational exposure. Fri., Oct. 24, 2008
Sonic Mirror at Hollywood Reporter.com Sonic Mirror
par Rémy Pellissier
Sonic Mirror at "le-rythme-liberateur" "24 ,heures" 25. 04. 2007, Lausanne, Switzerland Le rythme libérateur Une séquence finale prenante, et même bouleversante, à la fois du point du témoignage humain et de la sublimation artistique, marque la conclusion, frisant la transe, de Sonic Mirror. En alternance fusionnelle, sur un montage couplé, l’on y voit un groupe d’autistes d’une institution alémanique de Konolfingen danser au rythme des percussions conduites par le batteur Billy Cobham, et, à l’autre bout du monde, un groupe d’enfants des favelas de Salvador de Bahia mener, à grand renfort de tambours, les danses carnavalesques de la communauté locale. A quoi rime ce patchwork, auquel s’ajoute le concert d’un big band finlandais conduit par le même Cobham? Est-ce un nouveau gadget à l’enseigne de la World Music? N’est-ce pas par voyeurisme opportun qu’on mêle l’observation d’un groupe d’autistes en thérapie aux vacations d’un pair de Miles Davis qu’on a vu aussi aux côtés de Peter Gabriel? Nullement. Rien de frelaté dans cette plongée aux racines rythmiques de la musique, imaginée de concert par Marco Forster, architecte de formation établi à Vevey, que sa passion de la musique brésilienne a fait se rapprocher du réalisateur finlandais Mika Kaurismäki (frère du génial créateur qu’on sait…), dont il a produit l’avant-dernier film, Brasileirinho, présenté à Nyon en 2005. Tout à fait conscient des écueils éventuels d’une telle entreprise, Marco Forster et le cinéaste ont tissé ensemble la trame de Sonic Mirror, dont le thème majeur est la vertu libératrice de la musique, en faisant appel à un grand musicien de jazz déjà associé, dans les années 80, aux expériences de l’anti-psychiatrie italienne. Le jeune autiste muet prénommé Adrian, visiblement hypersensible au rythme et à la musique, marque, du premier au dernier plan du film, cette présence à la fois emmurée, poreuse, absente-présente, d’un mal psychique auquel fait écho le mal social et identitaire d’une communauté latino-américaine de laissés-pour- compte. Or c’est auprès des petits percussionnistes de Malê, à Bahia, que Billy Cobham va prendre aussi des leçons, comme il apprendra quelque chose d’unique, ainsi qu’il en témoigne, en voyant les autistes « vivre » le rythme et la musique qu’il leur offre. Entre autres scènes fascinantes: ce moment où Adrian, en plein repas commun, se dirige à tâtons vers le piano où il va taper des notes à la recherche d’on ne sait quelle musique intérieure… A propos de la séquence finale de Sonic Mirror, Marco Forster précise que ce qui s’est passé était totalement inattendu, imprévisible et finalement miraculeux. «Tout aurait pu foirer. Alors que ce qui s’est passé était comme une preuve, pour les thérapeutes aussi, que la musique ouvrait une brèche…» A préciser qu’à la musique fait écho la mélodie des images, belles et sensibles de bout en bout. Si Mika Kaurismäki n’a pas la pureté noire de son frère terrible. Il n’en est que plus ouvert et chaleureux… Nyon. Salle communale, le 25 avril, à 17h; et au Capitole 1, le 26 avril à 21h.30.
Sonic Mirror at Geneva Lunch Community, April 26, 2007, Switzerland Jazz, rhythm and Billy Cobham, in a great film showing tonight. If you love jazz or Brazilian music and if you are interested in the universal language of music and rhythm then go and see the film Sonic Mirror. It is joyous.In the film, drum legend Billy Cobham travels to the April Espoo Jazz festival in Finland to showcase a great jazz band. He then moves on to the streets of Bahia in Brazil where he rehearses with a group of young percussionists. Then we see him at a music workshop at a school for autistic young adults in Switzerland. All examples to show the power that music can bring to communities across the world. There are many touching moments in the film. In one, a drum maker in Brazil working out of a very modest workshop says; "In making drums all my life, I haven’t grown financially but I’ve grown spiritually." He shows how a drum is made to children and we see their delight as they take the finished drum out to play and rehearse for carnival. Back in Switzerland there is a marvellous scene when an autistic teenager gets up and dances with sheer pleasure to the sound of music and Cobham’s drumming. A quote from the film is “Everybody was born with rhythm inside them” and Mika Kaurismaki, the Finnish director shows us why. Superb photography, great, vibrant music, this documentary film is showing tonight at the Visions du Reel film festival in Nyon, the last night of the festival. When: 21:30, Thursday, 26 April. Where: The cinema in Nyon, Salle Leone. Rue Neuve 5. The film is 80 minutes in length and is in English. If previous film attendances have been anything to go by, best get there early to get a seat. A great and inspiring way to kick start the weekend.
contact: sonic (at) sonicmirror (dot) com EXTENDED WORKS: Billy Cobham & Espoo Big Band www.extendedworks.com MALÊ DE BALÊ: www.maledebale.com |